Wie Sie kleinere Streitigkeiten mit dem Vorgesetzten dank Rechtsschutz schnell beilegen

Im heutigen Beitrag möchten wir eine kurze Geschichte wiedergeben, von der erst kürzlich ein Kunde berichtet hat. Er hat uns geschildert, wie sehr sich seine private Rechtsschutzversicherung für ihn bezahlt gemacht hat – und zwar ohne die Versicherung überhaupt in Anspruch nehmen zu müssen. Im Mittelpunkt steht dabei das Modul Arbeitnehmerrechtsschutz.

Ein echter Fall aus der Berufswelt

Unser Kunde arbeitet für ein großes und zugleich international tätiges Unternehmen. Leider genießt das Unternehmen als Arbeitgeber nicht unbedingt den besten Ruf. Recherchen im Internet belegen schnell, dass schon viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben, weil sie unter Druck gesetzt wurde. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Vertriebsdruck. Es gilt das Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche, d.h. Mitarbeiter, die viel Umsatz generieren, werden gelobt. Läuft es bei einem Mitarbeiter verkaufstechnisch nicht so gut, bekommt er dies zu spüren.

Anscheinend hat unser Kunde mit diesem System jedoch keine Schwierigkeiten, insgesamt fühlt er sich im Unternehmen wohl. Er ist schon seit gut 15 Jahren mit dabei, was ein ganzes Stück über der durchschnittlichen Dauer in Sachen Betriebszugehörigkeit liegt.

Wenn der Arbeitgeber droht

Vor einigen Monaten wurde unser Kunde zu einem Gespräch geladen, d.h. er musste die Konzernzentrale aufsuchen. Worüber gesprochen wird, teilte man ihm im Vorfeld nicht mit. Im Kern ging es um Gespräch um Umsatzzahlen. Doch gegen Ende des Gesprächs wurde der Fokus auf das Thema Firmenwagen gelenkt.

Das Unternehmen stellt unserem Kunden seit jeher einen Firmenwagen bereit, den er entsprechend versteuern muss (1 Prozent Regelung). Früher war diese Zusatzleistung normal, heute ist sie es nicht mehr. Aus Kostengründen wurde dem Mitarbeiter nahegelegt, nach Auslaufen des Leasingvertrags künftig keinen neuen Firmenwagen in Anspruch zu nehmen.

Hiermit war er jedoch nicht einverstanden. Höflich verwies er auf den Nutzen, den ihnen dieses Fahrzeug bietet und wie sehr er es zu schützen weiß, dass ihm der Arbeitgeber das Auto zur Verfügung stellt. Allerdings brachte ihn diese Aussage keinen Schritt nach vorne. Der Hinweis einer Führungskraft lautete, dass neue Mitarbeiter keine Firmenfahrzeuge mehr erhalten. Daraufhin verwies der Mitarbeiter auf seinen Arbeitsvertrag, in welchem ihm das Auto zugesichert wird. Doch auf gegen diese Argument hatten die Vorgesetzten eine Lösung parat: Es wurde vorgeschlagen, einen Änderungsvertrag aufzusetzen.

Anstatt zuzustimmen oder sich auf eine Diskussion einzulassen, sagte unser Kunde nur, dass einmal im Jahr ein Betrag von seinem Konto abgebucht wird. Nach einer kurzen Pause merkte er an, es würde sich um den Beitrag für eine sehr leistungsstarke Rechtsschutzversicherung handeln. Eine Drohung oder ähnliches sprach er nicht aus, die Botschaft war eindeutig übermittelt.

Das Thema Firmenwagen war damit abgehakt

Natürlich hätte es sein können, dass sich der Arbeitgeber auf einen Rechtsstreit mit dem Mitarbeiter einlässt. Allerdings kam es nicht soweit, das Thema Firmenwagen war damit ein für allemal erledigt. Es wurde seither nicht mehr angesprochen.

Unser Kunde ist wiederum sehr zufrieden. Er weiß, dass sich der Abschluss seiner Rechtsschutzversicherung für ihn bereits jetzt gelohnt hat – auch wenn deren Leistungen noch gar nicht in Anspruch genommen wurden. Schlechter oder anders wird er von seinen Vorgesetzten übrigens nicht behandelt. Die scheinen wohl gemerkt zu haben, dass es Mitarbeiter gibt, die sich nicht alles gefallen lassen.

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