Streit um das Arbeitsentgelt: Rechte des Arbeitnehmers

Die Gründe, weshalb sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht treffen, können höchst verschieden sein. Zumeist geht es jedoch um Kündigungen, gefolgt von Streitigkeiten rund um die Entlohnung.

Tatsächlich ist das Arbeitsentgelt ein strittiges Thema. So manchem Arbeitnehmer steht ein höherer Lohn oder ein entsprechendes Gehalt zu. Grundlage bildet der Arbeitsvertrag, an den sich doch nicht jeder Arbeitgeber immer gebunden fühlt. In solchen Fällen können Arbeitnehmer ihre Ansprüche auf Lohn oder Gehalt vor Gericht geltend machen.

Die eigentliche Thematik ist längst nicht so komplex, wie oft vermutet wird. Das Arbeitsentgelt ist gesetztlich exakt geregelt. Die rechtlichen Details sind im folgenden Teil zusammengefasst und sollen dabei helfen, einen ersten Überblick zu verschaffen.

Das Arbeitsentgelt – Wissenswertes für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Aus jedem Arbeitsverhältnis erwachsen wechselseitige Rechte und Pflichten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung. Als Gegenleistung erhält er das vereinbarte Arbeitsentgelt. Den Parteien steht es grundsätzlich frei, die Entgelthöhe nach eigenem Ermessen festzulegen. Die obligatorischen Rahmenbedingungen des Gesetzgebers sind jedoch zu beachten.

Der Arbeitsvertrag

Verpflichtet sich jemand zu einer Arbeitsleistung für einen anderen, liegt ein Arbeitsvertrag vor. Dieser Vertrag ist zweiseitig verbindlich. Der Arbeitsvertrag regelt die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Aus diesem Grund ist der Inhalt dieser Vereinbarung äußerst bedeutsam. Der Arbeitgeber verpflichtet sich zu einer pünktlichen Auszahlung des Arbeitsentgelts. Die Höhe der Entlohnung wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart und im Arbeitsvertrag niedergeschrieben. In vielen Verträgen finden sich zudem detaillierte Regelungen über etwaige Sonderzahlungen.

Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld

Ein Arbeitnehmer hat keinen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Viele Arbeitgeber leisten jedoch freiwillige Zuwendungen. Diese Sonderzahlungen sollten im Arbeitsvertrag konkretisiert und festgesetzt werden. Ansprüche auf Zusatzleistungen werden zudem durch Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen begründet.

Was ist ein Tarifvertrag?

Tarifverträge werden von Vertretern der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite für spezifische Branchen ausgehandelt. Der Tariflohn ist für die meisten Arbeitnehmer von besonderer Relevanz. Die Regelungen eines Tarifvertrages entfalten unmittelbare Geltung. In einem Arbeitsvertrag dürfen keine Vereinbarungen getroffen werden, die dem Tarifvertrag widersprechen. Die Mindesthöhe des Tariflohns ist verbindlich.

Fazit

Um Konflikte zu vermeiden, sollten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber ihrer Rechte und Pflichten bewusst sein. Hilfreiche Internetseiten wie www.anwaltarbeitsrecht.com verschaffen einen aufschlussreichen ‹berblick zum Thema Arbeitsrecht. Bei anhaltenden Unklarheiten sollte jedenfalls ein Anwalt konsultiert werden.

Im Idealfall besteht ein Arbeitsrechtsschutz, der mögliche Kosten abdeckt. Er gilt im Allgemeinen als sehr empfehlenswert. Häufig werden die Rechtskosten nämlich geteilt. Ohne Rechtsschutz könnte ein Verfahren teuer werden.

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