Einigen Dingen geht man nur sehr ungern nach, unter anderem auch dem Winterdienst. Die meisten Personen müssen gestehen, dass ihnen bessere Dinge einfallen, als früh am winterlichen Morgen aufzustehen und Schnee zu schippen und Streusalz zu verteilen. Doch viele Menschen haben schlussendlich keine andere Wahl. Beim Winterdienst handelt es sich um eine Verpflichtung, die ungemein wichtig ist. Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, geht ein immenses Risiko ein.

Wer nun an Ärger mit der Hausverwaltung, Stadt oder Gemeinde denkt, liegt vollkommen falsch. Solchen Ärger kann es zwar ebenfalls geben, jedoch drohen die größeren Probleme, wenn Personen auf Wegen oder Höfen stürzen und sich dabei verletzen. Sowohl als Eigentümer als auch Mieter ist man dazu angehalten, für ausreichende Sicherheit zu sorgen. Geschieht dies nicht, kann es teuer werden: Es gibt zahlreiche Gerichtsurteile, aus denen diese klar und deutlich hervorgeht.

Am sinnvollsten ist es daher, kein Risiko einzugehen und der Sorgfaltspflicht einfach nachzukommen. Doch auch dies ist in einigen Fällen leichter gesagt als getan, insbesondere bei sehr schwierigen Wetterverhältnissen. Schließlich kann man nicht rund um die Uhr auf dem Bürgersteig stehen und diesen von Schnee und Eis befreien – allerdings können Fußgänger rund um die Uhr unterwegs sein.

Kommt es trotz geleistetem Winterdienst zu Unfällen bzw. werden Haftungsansprüche geltend gemacht, stellt sich natürlich die Frage, wie man reagiert. Sofern man sich nichts hat zu schulden kommen lassen, ist es womöglich am besten, einen Anwalt einzuschalten und notfalls sogar vor Gericht zu gehen. Allerdings ist es dann von großem Vorteil, wenn man über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, die eine Kostenübernahme zusichert.

Bei den meisten Versicherer ist der klassische Rechtsschutz bzw. der Schutz für Privatrecht am besten geeignet. Interessenten sollten sich auf jeden Fall ausreichend Zeit nehmen, um sich am Markt nach dem passenden Tarif umzusehen. Hierbei empfiehlt es sich, vorrangig auf die gebotenen Leistungen zu achten. Die Beitragshöhe sollte erst an zweiter Stelle folgen.

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