Rechtsschutztarife mit Mediation befinden sich stark auf dem Vormarsch. Zunehmend mehr Versicherer gehen dazu über, solche Tarife anzubieten. Zunächst ist diese Entwicklung als sehr positiv zu betrachten, denn nicht nur die Versicherer, sondern auch die Versicherungsnehmer können von der Mediation ungemein profitieren.

Das Ziel eines Mediationsverfahrens ist es, eine gemeinsame Einigung beider Seiten auszuhandeln. Das Schließen eines Kompromisses ist immer gut, weil somit niemand als klarer Verlierer hervorgeht. Außerdem können Streitigkeiten dauerhaft beendet werden. Ein Gerichtsurteil könnte beispielsweise den Nachbarschaftsfrieden für immer zerstören.

Mediation kann nicht nur Option, sondern auch Pflicht sein

Aufgrund der gebotenen Vorzüge interessieren sich zunehmend mehr Personen für Rechtsschutzversicherungen mit Mediation. Zahlreiche Interessenten halten es für einen Vorteil, wenn sie im Ernstfall wählen können, ob ein Mediationsverfahren oder ein Gerichtsverfahren eingeleitet werden soll.

Allerdings besteht diese Wahlmöglichkeit nicht immer. Es gibt nämlich einige Tarif im Bereich der Rechtsschutzversicherungen, bei denen die Mediation als Pflicht zu betrachten ist. In anderen Worten: Bei Streitigkeiten wird im ersten Schritt immer Versucht, einige Einigung per Mediation zu erzielen. Der Versicherungsnehmer kann nicht wählen, was dann ein Nachteil ist, wenn er lieber ein Gerichtsverfahren anstreben würde.

Bei der Tarifwahl genau hinsehen

Rechtsschutz Tarife, bei denen die Mediation als Pflicht gilt bzw. sie stets vorgeschaltet ist, punkten zumeist mit sehr attraktiven Beiträgen. Wer einen günstigen Schutz sucht, kann mit der Wahl eines solchen Tarifs gut beraten sein. Doch nicht für jedermann kommt ein solcher Rechtsschutztarif in Frage. Aus diesem Grund sollte immer genau hingesehen werden, damit man letztlich die Flexibilität geboten bekommt, die man sich wünscht.

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