Trotz der niedrigen Geburtenrate ist es nach wie vor sehr schwierig, Kindergartenplätze zu finden. Zahlreiche Eltern haben Probleme damit, ihre Kinder schnell genug unterzubringen. Da ist es kein Wunder, dass man sich umso mehr freut, wenn man endlich über einen Kindergartenplatz verfügt.

Allerdings können solche Plätze auch verloren gehen. Es kommt häufiger vor, dass sich Kindergärten oder gar die Gemeinde mit den Eltern streiten und daraufhin Kündigungen ausgesprochen werden. Eltern sind dann häufig verzweifelt, weil sie nicht wissen, wie zu verfahren ist. Oft möchten sie den Platz für ihr Kind unbedingt behalten – und würden deshalb sogar vor Gericht ziehen.

Doch wie so häufig im Leben spielt auch hier das Thema Geld eine große Rolle. Gegen einen Kindergarten bzw. eine Einrichtung von Stadt oder Gemeinde zu klagen, ist gar nicht so leicht. Es gehört schon eine gewisse Portion Mut mit dazu. Dementsprechend sind die Eltern besonders froh, wenn sie über einen Rechtsschutz verfügen.

Ob die Rechtsschutzversicherung zahlt bzw. man finanzielle Unterstützung in solch einem Fall erhält, hängt ganz vom gewählten Versicherungstarif sowie dem Hintergrund des Rechtsstreits. Verallgemeinert lässt sich jedoch sagen, dass man gute Chancen hat. Sofern man über einen klassischen Privatrechtsschutz oder ein Rechtsschutzpaket für die Familie verfügt, ist man gut abgesichert – im Regelfall kann von einer Unterstützung des Versicherers ausgegangen werden. Am einfachsten verschafft man sich Klarheit, indem eine Anfrage beim Versicherer gestellt wird oder man einen Rechtsanwalt aufsucht und dieser die Kostenfrage mit dem Versicherer klärt. Letzteres kann aber unter Umständen bedeuten, dass man die Kosten der ersten Rechtsberatung aus eigener Tasche zahlen muss, sollte der Versicherer seine Unterstützung nicht anbieten.

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