Die private Nutzung von Mietfahrzeugen nimmt immer mehr zu. Es sind vor allem Stadtmenschen, die im Alltag ohne eigenen Pkw gut auskommen und sich Fahrzeuge nur zu besonderen Zwecken mieten. Zumal Mietfahrzeuge nicht teuer sein müssen. Wer Konditionen online vergleicht, kann ohne hohe Kosten in den Genuss eines guten Fahrzeug gelangen.

Doch so praktisch die Mietwagennutzung auch sein mag: Leider kommt es dabei immer wieder zu Unfälle. Im Grunde ist dies nicht sehr überraschend. Viele Nutzer verbringen nur wenig Zeit am Steuer von Fahrzeugen und haben daher einfach nicht die Routine. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich jedes Fahrzeug anders verhält – und nicht jedem Autofahrer fällt es leicht, sich an ein neues Auto zu gewöhnen.

Wenn es zum Unfall kommt, gibt man trotz Vollkaskoschutz nicht immer gleich klein bei. Denn ein selbst verschuldeter Unfall kann dazu führen, dass man bei der eigenen Kfz-Versicherung zurückgestuft wird – zwar nicht unmittelbar, aber womöglich beim Beantragen des nächsten Versicherungstarifs. Daher ziehen es einige Personen vor, die Schuldfrage vor Gericht zu klären.

Vor allem wenn es um Themen wie Schuldfrage und Teilschuld geht, sind Gerichtsverfahren keine Seltenheit. Allerdings entstehen hierdurch auch Kosten. Daher ist es von Vorteil, wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht. Diese kann die Kosten für Anwalt und Gericht übernehmen. Die Frage lautet nur, welcher Rechtsschutz zahlen muss.

Am sichersten ist es, den Rechtsschutz des Autovermieters in Anspruch zu nehmen. Die Voraussetzung besteht natürlich darin, dass man sich für einen solchen Schutz entschieden hat. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf Vollkaskoschutz plus ergänzendem Rechtsschutz. Dies ist zwar die teuerste Variante, aber dafür ist die Absicherung am besten.

Teilweise ist auch die Möglichkeit gegeben, den privaten Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen. Ob dies machbar ist, hängt vom gewählten Rechtsschutztarif ab. Leider gibt es Rechtsschutztarife (vor allem wenn diese in Verbindung mit der Kfz-Versicherung abgeschlossen werden bzw. ein Zusatzmodul verkörpern), die sich lediglich auf das versicherte Fahrzeug beschränken, Mietautos jedoch ausschließen. Wer einen Verkehrsrechtsschutz abschließen möchte und gelegentlich oder gar regelmäßig mit Mietfahrzeugen fährt, sollt sich daher die Tarifdetails genau ansehen, um letztlich einen Rechtsschutztarif zu wählen, der auch Mietfahrzeuge mit einschließt.

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