Obwohl mit der Hochzeit der Bund fürs Leben geschlossen wird, ist meistens schon deutlich früher Schluss. Nicht einmal das verflixte siebte Jahr gibt es mehr: Oft werden Ehen bereits früher geschieden. Zumal die Anzahl der Scheidungen deutlich in die Höhe schnell. Jahr für Jahr werden in Deutschland rund 200.000 Ehen geschieden.

Scheidungen können eine sehr kostspielige Angelegenheit werden – und das unter Umständen sogar gleich doppelt oder dreifach. Es fängt bereits mit dem Gang zum Scheidungsanwalt an: Ehen müssen immer noch gerichtlich geschieden werden, weshalb die Paare einen Anwalt benötigen. Sofern größere Streitigkeiten vorliegen, müssen im Regelfall gleich zwei Anwälte bezahlt werden. Hinzu kommen die Kosten der Vermögensaufteilung: Teilweise wechseln hierbei größere Vermögenswerte den Besitzer. Hinzu können auch noch Kosten aus Unterhaltszahlungen resulitieren.

In Anbetracht dieser Kosten ist es empfehlenswert, sich bei einer Scheidung von einem sehr erfahrenen Anwalt vertreten zu lassen. Zwar hat ein guter Scheidungsanwalt seinen Preis, allerdings gilt es diesen nicht zwingend zu fürchten – zumindest dann nicht, wenn man über einen Rechtsschutz für Scheidungen verfügt.

Interessanterweise können sich zahlreiche Personen nicht vorstellen, dass es eine Rechtsschutzversicherung gibt, die finanziellen Schutz bei einer Scheidung bietet. Doch genau dies gibt es. Zwar ist die Anzahl der Anbieter überschaubar, aber dennoch besteht die Möglichkeit für einzelne Ehepartner oder auch Ehepaare, sich diesbezüglich finanziell abzusichern.

Rechtsschutz für Scheidung frühzeitig abschließen

Im Bereich des Rechtsschutzes kommt es häufig vor, dass Interessenten versuchen, Versicherungen erst im Bedarfsfall abzuschließen. Aus diesem Grund haben Rechtsschutztarife, die eine Absicherung bei Ehescheidungen versprechen, eine vergleichsweise lange Vorlaufzeit. Wie lang diese bemessen ist, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass der Abschluss der Versicherung mindestens drei Jahre vor einer Scheidung zu erfolgen hat. Wenn es um Unterhaltszahlungen geht, ist dieser Zeitraum oft kürzer bemessen.

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