Früher galten Deutsche als zurückhaltend, wenn es um das Thema Gewerbegründung ging. In den vergangenen Jahren hat sich dies ein wenig geändert, im Vergleich zu anderen Ländern liegen wir diesbezüglich immer noch relativ weit hinten, doch insgesamt ist die Bereitschaft größer geworden. Es sind vor allem junge Menschen, die diesen Weg einschlagen, um sich beruflich zu verwirklichen und ihre Träume zu leben.

Im Rahmen einer Gründung gilt es zahlreiche Dinge zu berücksichtigen, unter anderem ist es erforderlich, sich mit verschiedenen Versicherungen auseinanderzusetzen. Ein ganz wichtiger Schutz ist die Gewerbehaftpflicht, da sie grundlegende Risiken abdeckt. Doch auch am Rechtsschutz besteht großes Interesse, viele Existenzgründer möchten sich absichern, um beispielsweise im Bedarfsfall einen guten Rechtsbeistand einschalten zu können.

Leider kommt es manchmal vor, dass Gründer ihrem privaten Rechtsschutz zu sehr vertrauen. Einige Policen weisen einen enormen Umfang an Leistungen auf und gelten daher als äußerst beliebt. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass selbst ein breites Leistungsspektrum im Bereich Privatrechtsschutz mit Sicherheit keine gewerblichen Angelegenheiten abdeckt. Die Versicherer nehmen diesbezüglich eine strikte Trennung vor. Wer unternehmerisch tätig ist und in diesem Zusammenhang einen Versicherungsschutz benötigt, muss sich separat versichern.

Dies ist zum Glück besser als je zuvor möglich. Die Versicherer haben erkannt, dass mehr und mehr Selbständige gibt, die sich auf der Suche nach flexiblen Versicherungslösungen befinden. Inzwischen gibt es mehrere Rechtsschutztarife, die sich an Selbständige richten und hierbei einen solide Spektrum an Leistungen aufzuweisen haben – und das in zahlreichen Fällen sogar zu sehr attraktiven Kosten. Dementsprechend können wir allen Gründern nur dazu raten, dieses Thema bei Interesse ernst zu nehmen und sich am Markt gut umzusehen. Eine gezielte Recherche lohnt sich richtig, denn so mancher Gewerberechtsschutz ist schon für vergleichsweise wenig Geld zu haben. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Beitrag steuerlich geltend zu machen, was die Kosten ohnehin relativiert.

1 Antwort
  1. L. Loss
    L. Loss sagte:

    Danke für den informativen Artikel. Mir war der Unterschied zwischen gewerblichen Rechtsschutz und privaten Rechtsschutz nie so wirklich klar, aber ich denke, wenn man sich nie ausführlich mit dem Thema befassen muss und man keinen Juristen in der Familie hat, dann ist das auch kein Wunder!

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.