Als das Internet zum Massenmedium wurde, liefen die Download-Kanäle regelrecht heiß. Die meisten INternetnutzer hatten damals Musik und teilweise sogar Filme heruntergeladen. Im Prinzip wurde alles heruntergeladen, was das Netz hergab. Erst Jahre später wurde dies zum Problem: Medienkonzerne gingen gegen die Downloader vor und erlangten Siege vor Gericht, bei denen einem Angst und Bange werden konnte – so mancher Downloader wurde zu äußerst hohen Geldstrafen verurteilt.

Mittlerweile ist so gut wie jedem Internetnutzer bekannt, dass das illegale Downloaden alles andere als ein Kavaliersdelikt ist. Wer gegen das Urheberrecht verstößt, kann hart bestraft werden – folglich ist es gut damit beraten, das Downloaden einzustellen. Allerdings müssen einige Personen eingestehen, dass ihnen dies nicht leicht fällt. Die Versuchung ist groß, denn weshalb sollte man für Filme oder Musik zahlen, wenn dieselben Inhalte auf bestimmten Servern kostenlos bereitstehen?

Gerade weil viele Inhalte immer noch so leicht zugänglich sind, können einige INternetnutzer nicht widerstehen. Diese bewegen sich jedoch auf einem gefährlichen Pflaster: In Zeiten der Datenvorratsspeicherung lassen sich die Downloader relativ schnell zurückverfolgen. Zumindest lassen sich die Anschlüsse ausfindig machen und womöglich haftet der Anschlussinhaber. Folglich ist es besser, gar nicht erst an das illegale Downloaden zu denken.

Dennoch kommt dies immer wieder vor und teilweise stehen dann auch Gerichtsverhandlungen an. So mancher Downloader hofft dann auf eine Kostenübernahme durch die Rechtsschutzversicherung. Allerdings bleibt es beim Hoffen: Wer illegale Downloads im Internet tätigt, begeht heutzutage bewusst einen Gesetzesverstoß – dementsprechend sind die Versicherer nicht dazu bereit, entsprechende Anwalts- und Gerichtskosten zu übernehmen.

Übrigens ist dies auch dann der Fall, wenn Kinder die Downloader sind und die Eltern von all dem nichts mitbekommen. Denn auch hier gilt, dass Eltern für ihre Kinder haften und dementsprechend ihrer Aufsichtspflicht nachkommen müssen. Daher sind Eltern gut damit beraten, ihre Kinder aufzuklären und ihnen das Downloaden zu untersagen, damit es erst gar nicht zu solchen Schwierigkeiten kommt.

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