VW hat infolge des Skandals einige Klagen zu befürchten.

Die Kursverluste der letzten Woche haben die Aktionäre über ein Drittel an Wertverlust ihrer Aktienanteile gekostet.

Da stellt sich die Frage, ob Schadensersatz eingefordert werden kann. Das bestimmt sich danach, ob eine rechtliche Durchsetzung eines Schadensersatzes durch einen Versicherungsvertrag bei einer Rechtsschutzversicherung abgedeckt ist.

Entscheidendes Kriterium ist also der mit der Versicherung abgeschlossene Versicherungsvertrag.

Grundsätzlich trägt eine Rechtschutzversicherung die Kosten einer rechtlichen Auseinandersetzung. Das zählen beispielsweise Gerichtskosten, Anwaltskosten, Kosten des gegnerischen Anwalts, Gutachterkosten, Sachverständigenkosten, Korrespondenzanwaltskosten, Zeugengelder und die Strafkaution (im Ausland).

Das bedeutet aber auch, dass nicht alle abgeschlossenen Verträge mit den Rechtsschutzversicherern alle Risiken abdecken. In einer Vielzahl von Verträgen werden allerdings sogar die Streitigkeiten im Hinblick auf Aktienkäufe abgedeckt. Dabei ist insbesondere auf den jeweiligen Vertrag und insbesondere das Abschlussjahr zu achten.

Die Versicherer behaupten sehr oft, dass Klagen aus dem Aktienrecht wie eine Prospekthaftungsklage nicht vom Versicherungsvertrag eingeschlossen werden. Begründet wird dies damit, so die Versicherer, dass es sich um Vorgänge aus dem Handelsrecht handelt und solch handelsrechtliche Auseinandersetzungen sind definitiv nicht mitversichert.

Für Versicherte stellt dies jedoch kein Problem dar, so hat schon im Jahre 2003 der Bundesgerichtshof in einem damaligen Verfahren die Klage als unbegründet zurückgewiesen. Damals ging es um Aktien der Telekom. Der Bundesgerichtshof hat hier in der Entscheidung IV ZR 327/02 ausgeführt, dass ein Ausschluss wegen handelsrechtlicher Fragen nicht in Betracht käme und die Deckung zu erteilen sei.

Die Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG DEURAG wird zum 1. Oktober ihre Beiträge anheben. Dies betrifft Bestandsverträge, welche um bis zu 10 Prozent teurer werden. Ursache für diese Entwicklung ist die Erhöhung der Rechtsanwaltsvergütung und die Steigerung der Gerichtskosten durch das Kostenrechtsmodernisierungsgesetz von 2013.

Versicherer wie die Alte Leipziger und auch Continentale hatte ihre Preise zuvor schon angepasst und das bereits Anfang Juli. Bei der Continentale war eine Erhöhung der durchschnittlichen Schadenzahlungen um 5,4 Prozent festgestellt worden, woraufhin der Treuhänder eine Erhöhung der Prämien um 5 Prozent empfohlen hatten. Bei der Alten Leipziger lag die Prämiensteigerung ebenfalls bei knapp 5 Prozent.

Die DEURAG wird laut offiziellem Schreiben nun, die Beitragserhöhungen zwischen fünf und zehn Prozent festsetzen. Hier folgt der Versicherer einer Empfehlung unabhängiger Treuhänder, die auch für die DEURAG eine Erhöhung der Schadenzahlungen ermittelt hatten. Die Erhöhung betrifft die Rechtsschutzversicherungen in allen angebotenen Bereichen. Im Bereich Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz für Selbständige (mit Selbstbeteiligung) erhöht sich der Beitrag um 10 Prozent. Die Prämie für Privat und Berufs-Rechtsschutz wird um 7,5 Prozent (mit Selbstbeteiligung), beziehungsweise um 5,0 Prozent (ohne Selbstbeteiligung) angehoben. Im Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz sowie auch Landwirtschafts- und Verkehrs-Rechtsschutz werden die Beiträge jeweils um 5 Prozent gesteigert. Des Weiteren wird die DEURAG auch den Beitrag für den Verkehrsrechtsschutz (ohne Selbstbeteiligung) um 5 Prozent anpassen.

Das Roland Baustein-System ist jetzt noch besser geworden, so fokussiert es vorwiegend auf Selbständige, welche bei ihrer beruflichen Tätigkeit oft- je nach Art des Unternehmens unterschiedlichen- speziellen rechtlichen Risiken ausgesetzt sind. Mit dem ROLAND Baustein-System lässt sich nun für jedes rechtliche Problem die geeignete Lösung finden und so können Firmenkunden ihre rechtlichen Probleme ohne eigenes Kostenrisiko lösen lassen.

Firmenkunden haben die Möglichkeit ihren Versicherungsschutz aus insgesamt elf Bausteinen selbst zu kombinieren. Zum Leistungsspektrum der ROLAND Rechtschutz gehören ab jetzt auch vorvertragliche Rechtsstreitigkeiten.
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Schon mehrfach haben wir hier im Blog dazu geraten, bestehende Rechtsschutzversicherungen hinsichtlich ihrer Leistungen und Beiträge mit anderen Tarifen zu vergleichen. Immerhin hat sich in den vergangenen Jahren eine Menge getan, etliche neue Rechtsschutztarife warten mit deutlich mehr Leistungen auf. Andere Versicherungen sind wiederum preiswerter und versprechen somit eine schöne Ersparnis.

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Singles haben es bei der Suche nach einer guten Rechtsschutzversicherung nicht allzu schwer. Am Markt werden zahlreiche Lösungen angeboten, die eine gute Absicherung zu attraktiven Kosten versprechen. Niedrige Beiträge versprechen häufig einen erstklassigen Rechtsschutz, sodass man rundum absichert ist.

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Sobald es um die Auswahl von Versicherungstarifen geht, wird vor allem auf die Beitragshöhe geachtet. Generell ist dies eine sinnvolle Vorgehensweise, denn ein guter Versicherungsschutz muss nicht unbedingt teuer sein. Allerdings besteht hierin auch eine Gefahr, denn womöglich ist der Versicherungsschutz am Ende zwar günstig, dafür aber nicht leistungsstark.

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Im Bereich der Rechtsschutzversicherung hat sich in den vergangenen Jahren eine ganze Menge getan. Zum einen ist festzustellen, dass die Anbieter den Umfang ihrer Policen erweitern und somit mehr Risiken absichern. Zum anderen werden Zusatzleistungen angeboten, wie beispielsweise die Kostenübernahme für Mediation oder auch die Möglichkeit, im Vorfeld eine telefonische Anwaltsberatung in Anspruch zu nehmen.

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So praktisch das World Wide Web auch sein mag, es birgt zahlreiche Gefahren, denen Nutzer Tag für Tag ausgesetzt sind. Kriminelle haben das Web schon lange erobert, dort wird mehr betrogen als je zuvor. Kein Wunder, schließlich können Kriminelle ganz anonym aus der Ferne agieren, was ihnen das Gefühl von Sicherheit gibt.

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Die Höhe des Beitrags einer Versicherung wird durch eine Vielzahl an Faktoren beeinflusst, vor allem Wahl von Anbieter und Leistungen sind von großer Bedeutung. Bei vielen Tarifen besteht die Möglichkeit, die Beitragshöhe durch Vereinbarung eines Selbstbehalts zu verringern. In anderen Worten: Sollte der Versicherungsnehmer im Ernstfall einen Teil der Kosten selbst tragen, kommt ihm der Versicherer mit einer Senkung des Beitrags entgegen.

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Nach aktuellen Zahlen sind nur die Hälfte aller deutschen Haushalte durch eine Rechtsschutzversicherung vor hohen Anwalts- und Prozesskosten geschützt. Ein Gerichtsverfahren kann jedoch, je nach Streitwert, sehr schnell mehrere Tausend Euro kosten. Mit einer Rechtsschutzversicherung können die persönlichen Erfolgschancen bei einem Rechtsstreit erheblich verbessert werden. Um die Rechtsschutzversicherung auch optimal zu gestalten, ist es immer wieder nötig, diese an die aktuellen Bedingungen auf dem Markt anzupassen oder um Vorreiter zu sein, zu überbieten. So hat aktuell auch die Advocard ihre Tarife überarbeitet. Weiterlesen