Vor einigen Wochen äußerte eine Schülerin in den sozialen Medien ihren Unmut über das Schulsystem in Deutschland. Sie beschwerte sich vor allem darüber, dass ihr etliche lebensfremde Dinge vermittelt werden, doch andere Themen zu kurz kommen, obwohl diese im Hinblick auf die Bewältigung des alltäglichen Lebens viel wichtiger seien. Der vergleichsweise kurze Beitrag verbreitete sich rasch und sorgte für zahlreichen Gesprächsstoff. Während viele Pädagogen die Schule verteidigen, regt sich vor allem bei den Eltern der Widerstand.

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Zum 1. Januar 2015 führte die NRV den neuen Rechtsschutz Tarif KLASSIK- GARANT 2015 (NRV 2015 PLUS) ein. Der Tarif soll noch besser und noch umfassender sein. Ein Highlight ist die Neuregelung beim Rechtsschutz im Zusammenhang mit Kapitalanlagen. Das Wichtigste über die Neuerungen und die Vorteile des neuen Tarifs soll hier kurz vorgestellt werden.

Nr. 1 der Neuerungen ist der JURCALL für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht und das Ganze natürlich kostenfrei.

Im Einzelnen bedeutet das, dass die von JURCALL vermittelten Anwälte telefonisch zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten und diese dann auch qualifiziert und individuell erstellen. Diese Leistung bietet JURCALL einmal während der gesamten Vertragslaufzeit für den Versicherungsnehmer und den mitversicherten Lebenspartner kostenfrei. Voraussetzung für diese kostenfreie Leistung ist nur der Baustein EXKLUSIV zum KLASSIK-GARANT oder der Baustein XXL zu den §§ 25, 27, 28 ARB oder Rechtsschutz ab 50.

​Dadurch wird die Leistung Beratungsrechtsschutz im Zusammenhang mit Vorsorgeverfügung aus den Bausteinen EXKLUSIV und XXL entfernt.

Nr. 2 der Neuregelung ist des Rechtsschutzes im Zusammenhang mit Kapitalanlagen.

Nun sind folgende Kapitalanlagemodelle in den Grundpaketen, wie KLASSIK-GARANT mit Baustein FLEXIBILITÄT und §§ 23, 25, 27, 28 ARB und Rechtsschutz ab 50 enthalten:

  • Geldanlagen auf Giro-, Festgeld- und Tageskonten
  • Kapitalanlagen im Rahmen steuerlich geförderter oder betrieblicher Altersvorsorgeprodukte
  • Anlagen vermögenswirksamer Leistungen

Im Baustein EXKLUSIV und XXL-Baustein sind darüber hinaus versichert:

  • Sonstige Kapitalanlagen, bis zu einem Anlagebetrag von 15.000 EUR.

In Nr. 3 der Neuerungen ist der XXL-Baustein jetzt auch zum Privat- und Berufs-Rechtsschutz einwählbar. Zu dem im XXL-Baustein zusätzlich versicherte Leistungsarten gehört:

  • Rechtsschutz für Aufhebungsvereinbarungen (bis 1.000 EUR je Versicherungsfall – der Arbeits-Rechtsschutz darf in § 25 ARB nicht ausgeschlossen sein)
  • Rechtsschutz im ursächlichen Zusammenhang mit Kapitalanlagen, deren Anlagebetrag 15.000 EUR nicht überschreitet
  • Steuer-Rechtsschutz auch außergerichtlich
  • Sozial-Rechtsschutz auch außergerichtlich
  • Verwaltungs-Rechtsschutz auch außergerichtlich
  • Rechtsschutz im Familien-, Lebenspartnerschafts-, Betreuungs- und Erbrecht über eine Beratung hinaus (bis 500 EUR je Versicherungsfall)
  • Vorsorge-Rechtsschutz
  • Rechtsschutz im Zusammenhang mit Solaranlagen (bis max. 15 kW)
  • zwei Monate Wartezeit

Und zu Nr. 4 gehört, dass der erweiterte Straf-Rechtsschutz zum Spezial-Straf-Rechtsschutz wird und der Spezial-Straf-Rechtsschutz dann mehr Leistungen hat.

  • Tochterunternehmen im In- und unselbstständige Tochterunternehmen im Ausland mitversichert
  • Versicherungsschutz auch beim Vorwurf eines Verbrechens,
  • Versicherungsschutz auch bei rechtskräftigem Strafbefehl
  • Versicherungsschutz im Verwaltungsrecht, und zwar in Verwaltungs-, Besteuerungs-, Sozialrechts- und Arbeitsrechtsverfahren vor deutschen Behörden und Gerichten, die dazu dienen, die Verteidigung zu unterstützen oder deren Einleitung zu verhindern,
  • Versicherungsschutz für die Zeugenbetreuung,
  • Versicherungsschutz auch bei externen Mandaten,
  • Übernahme von Nebenklagekosten,
  • Übernahme von angemessenen Reisekosten der versicherten Personen, der Sachverständigen, der Rechtsanwälte, usw.

Der erweiterte Straf-Rechtsschutz für den beruflichen Bereich und der Straf-Rechtsschutz für Unternehmen werden, ohne Beitragserhöhung, zusammengefasst.

Die Nr. 5 der Neuerungen tritt bei der Mediation ein. Hier können die Mediatoren freigewählt werden.

In mehreren Direktbanken gibt es dicke Luft, da Kunden aus ihren Darlehensverträgen aussteigen möchten. Gemeint ist ein vorzeitiger Ausstieg, d.h. vor Ablauf der vertraglich vereinbarten Zinsbindung. Unter normalen Umständen ist dies nicht möglich, allenfalls gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung. Dass dennoch viele Darlehensnehmer diesen Weg schlagen, hat einen simplen Grund: Vor Jahren haben etliche Geldinstitute ihre Verträge nicht korrekt formuliert, im Widerrufsrecht sind unzulässige Klauseln zu finden – und genau deshalb fechten einige Darlehensnehmer nun die gesamten Verträge an.

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Die Auswahl einer Versicherung gestaltet sich meist gar nicht so schwierig – zumindest in der Theorie nicht. Interessenten haben vorrangig zwei Dinge zu berücksichtigen, damit sie sich schlussendlich für gute Policen entscheiden. Da wären zunächst die enthaltenen Leistungen, die auf ganzer Linie überzeugen und somit den persönlichen Erfordernissen gerecht werden. Ergänzend weiß auch der Versicherungsbeitrag zu überzeugen, sodass die Versicherung schlussendlich gute Leistungen zum niedrigen Preis verspricht.

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Zu Beginn eines jeden Jahres nehmen sich viele Menschen vor, ihren Job oder gar Beruf zu wechseln, um somit persönlichen Zielen einen großen Schritt näher zu kommen. Während es den einen beispielsweise darum geht, mehr Geld zu verdienen, möchten andere wiederum in einem Umfeld tätig sein, das mehr ihren persönlichen Vorstellungen entspricht.

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Um Recht zu bekommen, bedarf es leider oft einen Anwalt. Die Kosten dafür sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. So muss ein Arbeitnehmer, der ein Gehalt von 3 000 Euro Brutto hat und mit einem Anwalt gegen seine Kündigung klagen möchte, mit rund 1 950 Euro für die anwalt­liche Hilfe rechnen. 2012 waren es noch 1 730 Euro. Der Streit um kleinere Beträge hat sich noch stärker verteuert. Ein Mieter, der mit Hilfe eines Anwalts gegen eine Betriebs­kosten­nach­forderung von 600 Euro vorgeht, muss bei der Klage mit Kosten von 347 Euro statt bisher 202 Euro rechnen. Der Aufschlag beträgt hierbei rund 72 Prozent. Die generell hohen Kosten für Anwalt und Gerichte sorgen dafür, dass viele Verbraucher eine Rechts­schutz­versicherung abschließen. Doch die Auswahl ist groß und damit auch schwer, denn wer weiß, was wirklich hinter dem Produkt steckt. Finanztest hat große Rechts­schutz-Pakete für die Lebens­bereiche Privat, Beruf und Verkehr getestet (66 Angebote im Test, in 218 Angebots­varianten). Welche Policen guten Schutz bieten und was man von einer Rechts­schutz­versicherung erwarten darf, haben wir hier noch einmal zusammengefasst.

Tatsache ist, dass Rechtsschutz im Gegensatz zu Hausrat- oder Privathaftpflichtversicherung nicht billig ist. Beide Testsieger-Policen entweder 284 Euro beziehungs­weise 366 Euro pro Jahr. Und auch die Sieger gewähren keinen Rundum-Schutz. Generell nehmen die Versicherer viele Rechtsstreitigkeiten vom Schutz aus.

Finanztest hat deshalb untersucht, ob die Policen zumindest wichtige Schutz­lücken stopfen. Oft sind güns­tigere Varianten für Mitarbeiter des öffent­lichen Dienst zu haben oder die Varianten können durch verschiedene Selbst­behalte günstiger werden. Denn die Höhe des Selbst­behalts im Rechts­schutz­fall wirkt sich auf den Preis der Police aus. Die untersuchten Versicherungen bieten Rechts­schutz für Nichts­selbst­ständige, dazu gehören vor allem Angestellte und Beamte.

Grundsätzlich sollte eine gute Rechts­schutz­versicherung in wichtigen Lebens­bereichen mehr als nur einen Basis­schutz bieten. Beispielsweise zahlen einige Versicherer 1 000 Euro oder mehr für einen Anwalt, der bei Familien- oder Erbrechts­streit außerge­richt­lich hilft. Der Anwalt kann dann über die Erst­beratung hinaus mehr für den Rechts­schutz­kunden tun, zum Beispiel Schrift­verkehr mit einer Erben­gemeinschaft über­nehmen. Andere Versicherer übernehmen hingegen nur maximal 250 Euro. Auch der Umfang des Rechts­schutzes für Kapital­anlagestreitig­keiten, etwa nach einer Falsch­beratung durch eine Bank, ist in die Benotung der Rechts­schutz­versicherungen einge­flossen. Außerdem ist frühe anwalt­liche Hilfe bei Behörden-Ärger wichtig. Es ist oft sehr hilf­reich, früh­zeitig einen Anwalt einschalten zu können. Viele gute Tarife über­nehmen die Anwalts­kosten für einen Wider­spruch.

Im Test wurde jedoch auch das Klein­gedruckte in den Rechts­schutz­versicherungen genau angesehen. Gefunden wurde von Finanztest so manch kleine Gemeinheit mit großer Wirkung. So gilt nach Abschluss einer Rechts­schutz­versicherung häufig eine dreimonatige Warte­zeit. Einige Rechts­schutz­versicherungen, die im Test die Note gut erhalten haben, sind verbraucherfreundlicher und verzichten bei Vertrags­ärger auf die dreimonatige Warte­zeit.

Viele Personen haben sich vorgenommen, dieses Jahr einen Rechtsschutz abzuschließen und somit für mehr Sicherheit in ihrem Leben zu sorgen. Allerdings fällt ihnen die Suche nach dem passenden Tarif nicht immer leicht. In Anbetracht der großen Auswahl an Tarifen ist dies nachvollziehbar, zumal teilweise sehr große Unterschiede bei den Leistungen und Beiträgen bestehen.

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Nicht immer verlaufen Silvesternächte so, wie man sie sich ursprünglich vorgestellt hat. Besonders der Einsatz von Feuerwerkskörpern birgt große Risiken – für zahlreiche Menschen hat der Start in ein neues Jahr unerfreulich begonnen, weil sie beispielsweise Schäden an ihren Fahrzeugen festgestellt haben. Leider gibt es Personen, die auf das Eigentum anderer Menschen keine Rücksicht nehmen und deshalb Feuerwerkskörper auf Fahrzeuge, Gebäude und andere Dinge schießen.

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Zahlreiche Versicherer nutzen das neue Jahr, um ihre Versicherungstarife an neue Konditionen zu koppeln. Der Rechtsschutz bildet hierbei keine Ausnahme, d.h. im nächsten Jahr werden für einige Tarife neue Konditionen gelten. Angesichts der bisherigen Entwicklung ist dies keine ganz so schöne Nachricht, schlussendlich drohen höhere Beiträge. Senkungen der Beiträge sind eher die Ausnahme, weshalb es durchaus lohnenswert ist, sich jetzt noch auf die Suche nach dem passenden Tarif zu begeben.

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In der Versicherungsbranche geht es ziemlich rau zu, zumindest im Vertrieb. Der Wettbewerb ist stark ausgeprägt, weshalb die Versicherer nicht davor zurückscheuen, den Markt von Experten analysieren zu lassen. Es überrascht daher nicht, dass fortlaufend Studienergebnisse veröffentlicht werden, die Einblick in das Verhalten der Verbraucher geben. Erst kürzlich wurde die Studie eine Marktforschungsunternehmens veröffentlicht, in deren Rahmen auch ermittelt wurde, wie Interessenten beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung vorgehen.
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